Rauhnächte

Rauhnächte, was ist das?

Die Rauhnächte, die 5.Jahreszeit!

Ein besonderer Zauber liegt in diesen Nächten und Tagen vom 25.12.-6.12. in der Luft. Diese Zeit, die Rauhnächte, nutze ich schon seit meiner Kindheit um Bilanz zu ziehen und mich für das neue Jahr vorzubereiten. Denn Glück ist ein TUN-Wort und Reflektion, loslassen und Neuausrichtung sind die Grundlagen für Wohlbefinden, aber auch das Realisieren der Visionen.

↠↠↠  Was willst Du?
↠↠↠  Was hält Dich zurück?
↠↠↠  Was brauchst Du?

All das sind neben der Magie dieser Zeit reale Fragen, mit denen Du Dich beschäftigen darfst. Zusammen entrümpeln wir den Raum, lassen Altes los, um dann den Raum neu zu gestalten. Wir träumen, wir spielen, wir spüren und wir planen.
Ich lade Dich ein, dieses Spiel des Lebens mit mir und vielen anderen zu spielen.

Die Rituale

Diese 12 Tagen bzw. Nächte werden von Ritualen, Mythen und Aufgaben begleitet, die ich Dir in meinem kostenlosen Workbook zusammengestellt habe. Trag Dich unten ein und du erhälst es, sobald es losgeht. 

Es geht um Loslassen, Reinigung, Wünsche, Visionen, Dankbarkeit, Reflexion, Meditation, Träume und bei mir natürlich auch um Kreativität.


Natürlich kannst Du all das auch mit Kindern zelebrieren, dazu kannst Du in diesem Blog mehr nachlesen.

Ich schicke dir dein digitales Rauhnachts-Workbook Anfang Dezember zu

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Die Rauhnächte früher und heute:

Früher waren die Höfe im Winter still, es gab keinen Strom, die Tage waren kurz, die Schneedecke legte alles still. Die Menschen haben ihre Zeit mit Geschichten, Märchen, Mythen, Rituale, Musizieren und Handarbeiten verbracht. Heute ist oft genau das Gegenteil der Fall, die Zeit zwischen den Jahren erleben viele Menschen als besonders stressig. Geschenke, Familienfeste, Staus und all die Planung. Doch gleichzeitig wächst in uns die Sehnsucht nach Ruhe, Stille und Rückzug. Viele Menschen haben im März diesen Jahres diese Ruhe in der Gesellschaft sehr genossen und dabei auch erkannt, dass das Leben doch viel mehr ein kann als endlose „To-Do“ Listen. Vielleicht erging es auch Dir so. Vielleicht hast auch Du es als sehr befreiend empfunden, nicht mehr so viel von A nach B zu hetzen. Die Rauhnächte sind die perfekte Zeit, diese innere Ruhe zu reaktivieren und zu leben.

Moderne Spiritualität

Die Rauhnächte sind Teil der Spiritualität in Mitteleuropa und bieten den Zugang zu einer Welt voller Magie.

Ein wunderschöner Satz aus Jeanne Rolands Buch “Das Geheimnis der Rauchnächte”, was ich nur empfehlen kann, wenn du dich intensiver mit dem Thema beschäftigen willst, steht:

“Für feinfühlige Menschen ist die erhöhte feinstoffliche Aktivität des Geistigen geradezu spürbar, vielleicht besonders deshalb, weil sich in der Natur scheinbar nichts regt. Die Qualität des neuen Jahres scheint sich in dieser Zeit regelrecht zu offenbaren. Außerdem heißt es, dass man die Tiere reden hören und die feinstofflichen Bewegungen im alles miteinander verbindenden Netz beobachten könne. Inmitten der scheinbaren Stille herrscht jedoch in den feinstofflichen Gefilden ein reges Treiben.”

Das beschreibt die Magie dieser Tage besonders schön!

Die geistige Welt erwacht zum Leben und reist umher. Altes darf aufgebrochen werden, sodass Neues entstehen kann.

Ich persönlich finde die Tatsache, alte heidnische Bräuche wieder zum Leben zu erwecken, wunderschön. Ich kominiere diese mit modernen Reflektionsmethoden aus der positiven Psychologie und modernen RDiese Tage zwischen den Jahren waren mir schon immer heilig. Schon in ganz jungen Jahren habe ich das alte Jahr reflektiert, Zettel verbrannt und neue Wünsche aufgeschrieben, ohne zu wissen, dass das die Rituale der Rauhnächte waren.

Letztes Jahr habe ich die Rauhnächte und die Rituale mit fast 2000 anderen zusammen praktizieren, teilweise jeder für sich, teilweise zusammen im Austausch. Es war wunderschön! 

Sich mit uns zurück zu verbinden ist heute so wichtig, bei all der Geschwindigkeit verlieren wir uns und entfremden uns von uns selbst so schnell. Meine Anleitung zu den Rauhnächten soll es Dir erleichtern, die Zeit, die dir zur Verfügung steht, für dich zu nutzen. 

Du kannst schon jetzt in die Facebookgruppe kommen, denn die Vorbereitungszeit beginnt im November!

Wie kommt es zu diesen 12 Nächten?

Die Raunächte gehen zurück auf das Mondjahr, das mit 354 Tagen kürzer ist als das Sonnenjahr.
Ein Mondjahr, also zwölf ca. 28-tägige Mondzyklen, besteht aus 354 Tagen. Es fehlen demnach 12 Nächte bis zu den 365 Tagen des Jahres, die sogenannten „Rauhnächte“. Um ein Sonnenjahr voll zu machen, fehlen also 11 Tage – oder eben dies 12 Nächte – die als „tote Tage“ eingeschoben wurden.
Ursprünglich hießen sie „Rauchnächte“, weil mit Kräutern geräuchert wurde. Damals hofften die Menschen durch das Verräuchern Böses, Schlechtes und Unangenehmes abzuwenden.

 Sie gelten als magisch, weil sie “außerhalb der Zeit” liegen.

Geschichten und Mythen dieser Zeit

Voller Legenden, Märchen und Mythen ist diese Zeit, weshalb bis heute alte Rituale, wie das Bleigießen, das Räuchern der Häuser und oder das Sternensingen am 6. Januar zelebriert werden. Diese Rituale, Weissagungen und Bräuche rund um die Rauhnächte sind viele Jahrhunderte alt. Entstanden sind diese Geschichten, als der Mensch noch auf die Natur als Informationsquelle angewiesen war und sich vieles nicht wissenschaftlich ableiten ließ. In der Zeit rund um Weihnachten wurde nicht gearbeitet und die Menschen kamen zusammen und erzählten Geschichten. Natürlich hat dabei das Unheimliche, nicht Erklärbare schon immer eine große Rolle gespielt. Und so ist es immer noch ein bisschen. Die zahlreichen Rituale, Bräuche, Sitten und Vorahnungen in dieser besonderen Zeit sind in vielen Regionen erhalten geblieben.

Mancherorts galten diese Nächte als derart gefährlich, dass besondere Regeln eingehalten werden mussten. Das Haus durfte keinesfalls unordentlich sein. Es war verboten, Wäsche zu waschen und aufzuhängen. Denn man fürchtete, dass die weiße Wäsche an der Leine könnte von wilden Reitern gestohlen und als Leichentücher verwendet werden. Um die durch die Lüfte jagenden Wesen wohl gesonnen zu stimmen, stellen Bewohner Fleisch, Kuchen oder Hülsenfrüchte vor die Tür. Zur Mitte der Rauhnächte, nämlich zu Silvester, sollte „Wotan mit den Toten“ zur wilden Jagd aufbrechen. Denn in dieser Zeit steht nach altem Volksglauben das Geisterreich offen. Die Geister und die Seelen der Verstorbenen haben Ausgang. Dämonen können Umzüge veranstalten oder mit der wilden Jagd durch die Lande ziehen.
Deshalb verließen die Leute früher auch nicht mehr ihre Häuser, sobald es dunkel wurde.
In dieser Zeit wurden die Stuben geräuchert, um die Atmosphäre zu reinigen und sich vor schädlichen Energien und Einflüssen zu schützen.

Ausblick auf das neue Jahr

In dieser Zeit, so hieß es, kann man sein Glück verbessern, oder das „Böse verbannen“ und auch sein Schicksal besser in die Hand nehmen. 
Nach altem Volksglauben sind die Rauhnächte auch zum Erstellen von Orakeln sehr geeignet. An Silvester wird dieser Glaube in Form des Bleigießens bis heute gepflegt.

Die 12 Rauhnächte sind zudem Sinnbild für die 12 Monate des Folgejahres und bilden eine Brücke zwischen Diesseits und Jenseits. Wie das Wetter in dieser Nacht ist, so ist es auch in dem zugeordneten Monat.

Was man in diesen Nächten träumt, wird in den jeweiligen Monaten des folgenden Jahres passieren, so sagt man. Träume vor Mitternacht beziehen sich auf die erste Monatshälfte, die Träume danach auf die zweite Hälfte.

Heute hat jeder, der dazu bereit ist, zwischen den Jahren die Möglichkeit, sich einen Einblick in die geistige Welt, dem höheren Selbst, seinen Krafttieren oder dem Universums zu verschaffen. Schon als Kind habe ich es geliebt, meine Träume in dieser Zeit aufzuschreiben, meine Wünsche ans Universum anzugeben oder auch meine Krafttierkarten besonders zu pflegen. Das Land der Fantasie, des Spielens und des Einlassens.

In meinem Podcast erfährst du mehr

Zu all diesen Themen findest du in den nächsten Wochen Podcast Interviews mit Experten und Expertinnen!

Sei dabei!

Du bekommst per E-Mail eine Benachrichtigung, wenn wir starten. Du bekommst auch dann das gratis Workbook per E-Mail zugeschickt. Mitte November wird es dann aber auch ein Journal für 2021 inkl. Rauhnachtsworksbook zum Bestellen geben. 

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Alles Liebe,
Anja

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